Kindern und Jugendlichen in Krisen ein Leuchtturm sein – ihnen nach traumatischen Ereignissen Halt geben und Perspektiven entwickeln

Der Krieg in der Ukraine bestürzt und macht betroffen. Seit vielen Jahrzehnten gibt es wieder einen Krieg in Europa und die Berichterstattung in allen Medien erschüttert und macht Angst. Bilder von brennenden Häusern, mögliche Auswirkungen auf uns in Deutschland und Erfahrungen von geflüchteten Menschen bzw. auch Kindern und Jugendlichen, welche bei uns an der Schule aufgenommen werden, führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, ihre Ängste aussprechen bzw. von ihren Fluchterfahrungen erzählen möchten und auch sollen.

Die Schule bietet den Kindern und Jugendlichen eine sichere Struktur und kann so zu einem „sicheren Ort“ werden. Sie als Lehrkräfte können hierbei einen maßgeblichen Beitrag leisten, indem Sie als Bezugspersonen unterstützend zur Seite stehen.

Durch diese online Fortbildung möchten wir Sie hierbei unterstützen. Unser Referent, Simon Finkeldei von der AETAS Kinderstiftung, wird hierbei insbesondere auf folgende Fragestellungen eingehen:

  • Wie helfe ich dem Kind / den Kindern, dem/denen es offensichtlich nicht gut geht?
  • Wie finde ich die richtigen Worte im Umgang mit der Situation?
  • Worauf kommt es jetzt an, wenn wir unserer Verantwortung für alle unsere Kinder gerecht werden wollen?
  • Wie integriere ich den Umgang mit dem belastenden Ereignis in den Unterrichtsalltag?
  • Wie gehe ich mit dem belasteten Kind innerhalb der Gruppe um?

Wie gehe ich mit meiner eigenen Belastung um und unterstütze zugleich das Kind?

Die Anmeldung ist bis zum 20.06.2022 möglich.

  • Für Religionslehrkräfte i. K. erfolgt diese (wie üblich) über das Lehrerportal.
     
  • Für Staatliche Lehrkräfte und Lehrkräfte an diözesanen Schulen sollte diese über FIBS erfolgen.
    Aus organisatorischen Gründen bitten wir sie zunächst noch unser Anmeldeformular auszufüllen.
    Anschließend wird Ihnen der Link zur Anmeldung in FIBS angezeigt.