Mitten auf einer Lichtung im Wald stellt der Fuchs eine lange Kiste ab, legt sich daneben und schläft laut schnarchend. Die Kaninchen darum herum stauen über die Kiste und fragen sich wohl, was das für ein Ding ist. Sollen da wohl Kaninchen eingesperrt werden?
Doch als der Fuchs wieder aufwacht, kann er sie alle beruhigen. Darin befinden sich nur Dosen mit Tomatensuppe, denn mehr kann das alte Tier ohne Zähne eh nicht essen. Die Kaninchen trauen sich an ihn heran, probieren sogar von seiner Tomatensuppe und fangen an, mit dem Fuchs zu spielen. Er erzählt den Kleinen, was er früher so erlebt hat, wie seine 28 Kinder heißen und dass seine Fuchsfrau von einem Jäger erschossen wurde.
Die Kaninchen lernen vom ihn das Schleichen und sie tanzen zusammen um ein Lagerfeuer. Die Kaninchen kümmerten sich liebevoll um den alten Fuchs, bis er ihnen mitteilt, dass er bald gehen muss. Wohin, das weiß er nicht genau, aber dort wird es bestimmt schön sein. In seiner Kiste stirbt der alte Fuchs. Die Kaninchen singen ihm zum Abschied ein Lied und denken auch später noch oft an ihn. Dann essen sie Tomatensuppe und erzählen sich seine Geschichten.
Ein einfühlsames und auch schon für kleinere Kinder gut verständliches Buch, das ganz ohne religiöse Bezüge auskommt. Der alte Fuchs weiß, dass er sterben muss und verbringt noch ein paar schöne letzte Tage mit den Kaninchen. Ein erfülltes Leben geht zu Ende und die Kaninchen halten ihn gut in Erinnerung.
Das Buch von Antje Damm finden Sie hier beim Moritz Verlag.
