Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, viele Fragen stehen im Raum und eine spannende berufliche Zukunft liegt vor ihnen: Am Montag, 26. Oktober, kamen 28 neue Religions-Lehramtsstudierende in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde zu einem gemeinsamen Infoabend zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Orientierung rund um das Studium, sondern auch das persönliche Ankommen, der Austausch miteinander und die Begegnung mit dem eigenen Glauben.
Die 28 Teilnehmenden haben sich für ein Lehramtsstudium entschieden, das sie darauf vorbereitet, später an Grund-, Mittel- und Realschulen oder an Gymnasien das Fach katholische Religionslehre zu unterrichten. Mit dieser Entscheidung beginnt für sie ein Weg, auf dem sie fachliche Kenntnisse erwerben, pädagogische Fähigkeiten entwickeln und sich zugleich mit den vielfältigen Fragen des Religionsunterrichts auseinandersetzen werden.
Damit der Einstieg in das Studium gelingt, bot der Infoabend wichtige Informationen und hilfreiche Orientierung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der kirchlichen Unterrichtserlaubnis, die für das spätere Unterrichten von katholischer Religionslehre von Bedeutung ist. Darüber hinaus erhielten die Studierenden Einblicke in die Veranstaltungen des Mentorates und konnten sich mit den Angeboten vertraut machen, die sie auf ihrem weiteren Studienweg begleiten.
So wurde der Abend zu einer Gelegenheit, erste Einblicke in die Anforderungen und Möglichkeiten des Religionslehramts zu gewinnen und sich mit den Themen auseinanderzusetzen, die für den eigenen Weg in den Schuldienst wichtig werden.
Neben den Informationen rund um Studium und Beruf stand auch das persönliche Erleben im Mittelpunkt. Ein meditativer Impuls in der Kapelle lud die Studierenden dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich bewusst auf den neuen Lebensabschnitt einzulassen. In der besonderen Atmosphäre der Kapelle entstand Raum für persönliche Gedanken und einen Moment des Ankommens.
Im Anschluss daran führte eine gemeinsame Brotzeit in Kleingruppen die Teilnehmenden zusammen. Bei einer gemütlichen Stärkung bot sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, erste Kontakte zu knüpfen und die anderen Studierenden kennenzulernen. Aus einzelnen Begegnungen konnte so ein Gefühl von Gemeinschaft entstehen – ein wertvoller Begleiter für die kommende Studienzeit.

