"Gott und die Cloud?" - Die Bedeutung religiöser Bildung im Umgang mit der Digitalisierung

"Gott und die Cloud?" - Die Bedeutung religiöser Bildung im Umgang mit der Digitalisierung

"Gott und die Cloud?" - Die Bedeutung religiöser Bildung im Umgang mit der Digitalisierung

„Wohin ist Gott?“ „Hat er sich verlaufen wie ein Kind?“ „Ist er zu Schiff gegangen? Ausgewandert?“ „Oder hält er sich versteckt?“ „Fürchtet er sich vor uns?“ Die Fragen, mit denen Nietzsches „toller Mensch“ die Moderne einläutet, sind aktueller denn je. Dabei steckten Wissenschaft und technischer Fortschritt mit Beginn des 20. Jahrhunderts nachgerade in den Kinderschuhen. Wie „Digitalisierung“ und „künstliche Intelligenz“ unsere Welt verändern werden, ist heute noch gar nicht abzusehen. Sie stellen jedoch einen nicht weniger dramatischen Beschleunigungs- und Modernisierungsschub dar. Die Gefahren, die eine kalte, aber perfekte Welt mit sich bringt, sind uns aus den Dystopien der Literatur bekannt. Ob unsere Welt in Richtung Transhumanismus abdriften oder eine menschliche bleiben wird, das steht heute mehr denn je zur Debatte.

Das Thema „Digitalisierung“ hat alle Lebensbereiche erfasst und ist auch in Schule und RU angekommen. Über die Ökonomisierungslogik der Arbeitswelt hinaus müssen wir uns aber die Frage stellen: Welche Welt wollen wir haben? Was trauen wir uns zu? Was wollen wir sein: Rädchen im Getriebe oder Ebenbild Gottes?

Hauptvortrag zum Thema (Montag): Dr. Tobias Müller, Hochschule für Philosophie, München

4 Arbeitskreise (Dienstagvormittag):

  1. „Künstliche Intelligenz - Träume von Perfektion und ewigem Leben“
  2. „RU an der digitalen Schule“
  3. Chancen der Digitalisierung - Aspekte einer (mobilen) Digitalisierung des RU
  4. Religion im Zeichen von Twitter, Facebook und Whatsapp

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