Kinder- und Jugendbuchliteratur unserer Zeit: Chancen und Perspektiven für die religionspädagogische Praxis

Kinder- und Jugendbuchliteratur unserer Zeit: Chancen und Perspektiven für die religionspädagogische Praxis

Der dänische Schriftsteller und Märchenerzähler Hans Christian Andersen hat einmal gesagt: „Wer für Erwachsene schreibt, schreibt für die Zeit. Wer für Kinder schreibt, für die Ewigkeit.“ In der Tat können Kinder- und Jugendbücher für das Leben prägen: Welche Botschaften sie beinhalten, welche Vorbilder in ihnen agieren, hat häufig eine sehr nachhaltige Wirkung.

Zudem können Bücher verbinden: Unabhängig von regionaler Herkunft, Milieu, Weltanschauung, Religions- oder Konfessionszugehörigkeit enthalten gute Kinder- und Jugendbücher Botschaften, die dazu beitragen können, dass Kinder und Jugendliche in ihrem Vertrauen in die Welt und Menschen gestärkt werden und einander offen begegnen.

Häufig lassen sich in Kinder- und Jugendbüchern dabei auch religiöse Signaturen entdecken. Diese können gerade in der Erstbegegnung mit Religion in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigungen Zugänge zu Religion und Glaube eröffnen und darüber hinaus dazu beitragen, dass Kinder, Jugendliche und behinderte Menschen und ihre Familien niedrigschwellig Religion als Ressource fürs Leben entdecken können.