Lebenswelten Jugendlicher - Das Hamburger Hungertuch

Lebenswelten Jugendlicher - Das Hamburger Hungertuch

Lebenswelten Jugendlicher - Das Hamburger Hungertuch

Armut und Ungerechtigkeit im Alltag von Jugendlichen

„Armut hier vor Ort und weltweit zum Thema von Erziehung und Unterricht in Schulen und Gemeinden zu machen, ist ein zentrales Anliegen des Hamburger Hungertuchs." „Das Hungertuch verhüllt nicht und wickelt niemanden ein; es „entdeckt" vielmehr durch seine provozierende Bildsprache alltägliche Einsamkeit, Ausgrenzung, Gewalt und Ungerechtigkeit. Aber das Bild macht auch sichtbar, dass die „Orte der Armut" zugleich „Orte der Hoffnung" sind. Es schärft den Blick für beides, für jene Situationen, in denen Kinder und Jugendliche um ihre Würde gebracht und in ihrem Recht auf Leben verletzt werden, sowie für jene Erfahrungen, wo sich Kommunikation, Zärtlichkeit und gelingendes Leben ereignen. Das Bild widersetzt sich dem resignierenden Akzeptieren der Zustände und dem Zynismus des Satzes, dass die Welt nun mal so ist, wie sie ist. Es klagt nicht nur an, sondern es hält zugleich die guten Erfahrungen mit dem Leben als Perspektive für die Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse wach. Es ist ein befreiendes Bild." (Begleitheft S.8)

Kreis: "Augsburg - Mitte" (von Weilheim über Augsburg bis Landsberg u. a.)