"RESPEKT MACHT SCHULE ?!" EINANDER AN DER SCHULE BEGEGNEN UND MITEINANDER LEBEN - CHRISTEN UND MUSLIME

"RESPEKT MACHT SCHULE ?!" EINANDER AN DER SCHULE BEGEGNEN UND MITEINANDER LEBEN - CHRISTEN UND MUSLIME

Friedliches und gedeihliches Zusammenleben von Menschen braucht gegenseitigen Respekt. Diese gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung wollen aber erlernt werden. Und das, nicht nur, aber eben auch an der Schule. Wohlweißlich haben die Mütter und Väter der bayerischen Verfassung entsprechend den Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schulen formuliert:

„(1) Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.

(2) Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen…“ (Art. 131 Verfassung des Freistaates Bayern).

Diese Fortbildung widmet sich dem Anliegen des respektvollen Miteinanders von Christen und Muslimen an der Schule. Wir gehen dabei von der Feststellung aus, dass es „die Muslime“ so nicht gibt und widmen uns den Fragen:

• Was sind die wichtigsten islamischen „Konfessionen“, die uns in Bayern begegnen?

• Was ist Muslimen heilig?

• Was sollten Christen über den Glauben von Muslimen wissen?

• Wie ist die Stellung der Frau im Islam?

• Wie sieht islamischer Unterricht aus?

• Wie können unsere christlichen Schülerinnen und Schüler über ihren eigenen Glauben im Zusammenleben mit muslimischen Schülerinnen und Schülern auskunftsfähig werden?

• Wie kann interreligiöses Lernen im Religionsunterricht angestoßen, begleitet und reflektiert werden?

• Wie kann das Miteinander von Christen und Muslimen auch bei religiösen Feiern an der Schule gestaltet werden.

Denn „Sympathie zwischen Christen und Muslimen gedeiht nur dort, wo zuvor Wissen und Verständnis gesät wurden.“ (Corinna Jirmann, Journalistin).